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SUMMARY:Multivisionsvortrag „Schätze des Rheins“
DESCRIPTION:Königswinter. Fr\, 20. Okt. 2023\, 17.00 – 19.00 Uhr \nGeologe Sven von Loga ist auf der Suche nach Rheinkieseln\, Halbedelsteinen\, Fossilien und Schätzen wie Gold und Eiszeitknochen!\nErfahrt Wissenswertes über die Geschichte des Rheins\, seine Gerölle und die Erdgeschichte der Region um Köln und Bonn. \nEintritt 10 EUR \nKartenvorverkauf im Kaufmannsladen\, Drachenfelsstraße 14\, 53639 Königswinter\, Tel.: 0 22 23 / 7 00 98 28 \nBei Restplätzen auch an der Tageskasse Eselstall\, Drachenfelsstraße 16 \noder per Mail: ESELSTALL@KAUFMANNSLADEN-KOENIGSIWNTER.DE \nFoto: ©Nomad Soul #29748500\, stock.adobe.com
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SUMMARY:Musikalisch-literarischer Abend für Clara Schumann
DESCRIPTION:Bad Honnef. Fr\, 20. Okt. 2023\, 19.30 Uhr \nCarla Hussong\, Sopran | Robert Reichinek\, Tenor | Markus Kreul\, Klavier\nHeidrun Gärtner\, Texte | Daniel Friedrich\, Texte \nFrau – Künstlerin – Ikone\nAm 12. September 1840 wurde sie endlich offiziell besiegelt. Die Liebe zwischen Robert Schumann und Clara Wieck. In aller Stille traten sie in Schönefeld bei Leipzig vor den Traualtar. Nachdem Robert erfolgreich einen Gerichtsbeschluss erwirkt hatte\, gegen den selbst Claras widerspenstiger Vater nichts mehr machen konnte. Zwar hatte man sich schon 1835 heimlich verlobt\, aber die nächsten fünf Jahre sollten zu einem einzigen Versteckspiel werden. Und besonders Roberts Briefe und Kompositionen wurden immer wieder zum Gradmesser seines Liebeskummers und seines ständigen Schmerzes über die Trennung. Auch das Jahr 1840 spiegelt seinen Zustand\, sein Wanken zwischen Liebesleid und Liebesfreud wider\, als er sich regelrecht in die Liedkomposition stürzte und einen Zyklus nach dem anderen schrieb.\nMit „Myrthen“ entstand sogleich zu Beginn des Jahres ein Liederkreis\, den Schumann nicht nur seiner Braut schon bald als Hochzeitsgeschenk überreichen konnte. Diesen Zyklus eröffnete er mit der Clara zugedachten „Widmung“\, für die er Friedrich Rückerts Gedicht „Du meine Seele\, du meine Welt“ auswählte. Clara Schumann war überrascht von Roberts plötzlicher Lied-Produktivität. Im Gegenzug versuchte er jetzt\, seine ewige Liebe ebenfalls für seine neue musikalische Liebe\, das Lied zu begeistern: „Mach´ doch ein Lied einmal! Es ist gar zu verführerisch.“\nAber Clara zierte sich: „Componieren aber kann ich nicht. […] Und nun vollends ein Lied\, das kann ich gar nicht; einen Text zu erfassen\, dazu gehört Geist.“ Nachdem Clara während ihrer Karriere als Pianistin natürlich immer wieder auch mit eigenen Klavierkompositionen verblüffte\, wollte sie nun vor dem Lied kapitulieren. Robert intervenierte! Er legte ihr vier Gedichte von Rückert auf den Tisch. Und Clara fand daran plötzlich gleichermaßen Gefallen. An ihrem Geburtstag im Jahr 1841 bekam sie sodann auch das erste gedruckte Exemplar ihrer drei Rückert-Vertonungen überreicht\, die als Opus 12 zusammen mit neun Rückert-Liedern von Robert veröffentlicht wurden. Rund 30 weitere Lieder entstanden danach. Und über Claras\n„Liederpassion“ schrieb 1843 die „Neue Zeitschrift für Musik“: „Die Lieder werden wohl nicht einen geräuschvollen Triumphzug durch die Salons machen\, aber in stiller Klause wird sich manch empfängliches Gemüth an ihrer ungeschmückten Anmuth und dem poetischen Dufte\, der durch sie weht\, erquicken.“ \n1853 sollte Clara Schumann ihre letzten Lieder schreiben – in jenem Jahr\, als das Ehepaar in ihrem letzten gemeinsamen Lebensmittelpunkt\, in Düsseldorf\, Besuch von einem jungen Komponisten bekam. Es war der gerade mal 20-jährige Johannes Brahms\, der von den Schumanns mit offenen Armen empfangen wurde. Gerade für Clara schien Brahms „eigens von Gott gesandt“. Schon bald verliebte sich Johnnes Hals über Kopf in Clara. Inwieweit auch sie mehr als nur freundschaftliche Gefühle hegte\, muss hingegen Spekulation bleiben. Denn 1888 – im Jahr\, als Brahms sein heute zu hörendes Lied „Wie Melodien zieht es mir“ op. 105 Nr. 1 veröffentlichte – forderte Clara alle Briefe von ihm zurück\, um so mögliche Pikanterien zu vernichten. Am 20. Mai 1896 verstarb Clara Schumann in Frankfurt am Main. Vier Tage später wurde sie an Roberts Seite auf dem Bonner Friedhof beigesetzt. Auch der eilig angereiste\nBrahms konnte sich so noch von ihr verabschieden. Bevor er dann in den Hagerhof in Bad Honnef einkehrte – wo er mit der Aufführung der „Vier ernsten Gesänge“ seiner Freundin ein zweites Mal gedachte.\nGuido Fischer \nRobert Schumann (1810 – 1856)\nDu bist wie eine Blume op. 25 Nr. 24\nLiebster\, deine Worte stehlen\nop. 101 Nr. 2 \nClara Schumann (1819 – 1896)\nEr ist gekommen in Sturm und Regen\nop. 12 Nr. 1\nLiebst du um Schönheit op. 12 Nr. 2\nWarum willst du and‘re fragen\nop. 12 Nr. 11 \nRobert Schumann\nIn der Nacht op. 74 Nr. 4 \nClara Schumann\nDie stille Lotosblume op. 13 Nr. 6 \nRobert Schumann\nAus den östlichen Rosen op. 25 Nr. 25\nMein schöner Stern op. 101 Nr. 4\nWidmung op. 25 Nr. 1 \nPause \nJohannes Brahms (1833 – 1897)\nSapphische Ode op. 94 Nr. 4\nWie Melodien zieht es mir op. 105 Nr. 1 \nRobert Schumann\nDie letzten Blumen starben\nop. 104 Nr. 6\nSängers Trost op. 127 Nr. 1\nDer Abendstern op. 79 Nr. 1\nIch denke Dein op. 78 Nr. 3 \nTexte aus Liedern\, Tagebucheinträgen und Briefen von Johannes Brahms\, Clara und Robert Schumann. \nNach dem Konzert freuen wir uns auf einen Ausklang mit Ihnen und den Künstler:innen im Foyer. Die Bar ist geöffnet!\nEine Veranstaltung in Kooperation mit dem Kulturring Bad Honnef e.V. \nDer Eintritt zu dem Konzert ist frei\, eine Spende sehr willkommen. \nTickets erhalten Sie kostenfrei ausschließlich unter: www.ksk-koeln.de/klassik-buehne. \nSofern Plätze frei sind\, ist der der Eintritt auch spontan und ohne Ticket möglich \nFoto: ©Juulijs #52250225\, stock.adobe.com
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