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SUMMARY:Bach & Beethoven
DESCRIPTION:Bonn. Mo\, 2. Dez. 2024\, 19.00 Uhr \nWelcher Musikliebhaber würde je ein Klavierwerk von Beethoven oder Chopin mit Bach verwechseln?! – Und doch: beide Komponisten der Klassik und Romantik haben sich in ihrer Ausbildung und lebenslang mit den Kompositionsprinzipien von Bach beschäftigt. – Bach\, von dem Beethoven sagte\, er müsse eigentlich „Meer“ heißen\, galt mit seinen Fugen und dem regelhaften „kontrapunktischen“ Komponieren seit der Klassik als altmodisch. Aber die Klassik entwickelte mit der „Sonatenhauptsatzform“\, neue\, ebenso komplizierte Regeln. Was darf man\, was muss man davon wissen\, um Musik „richtig“ verstehen zu können? \nVielleicht nichts\, denn jedes Strickmuster wird irgendwann langweilig. Wie aber traditionelle Kompositionsregeln dabei helfen können\, das „Neue“ zu finden\, wovon auch Richard Wagner noch ein „Lied“ zu singen wusste\, (siehe „Meistersinger“)\, davon möchten zwei junge Pianisten ihr Publikum überzeugen\, die für das inzwischen schon 14. Konzert der Reihe „ANIMATO“ nach Bonn zurückkehren. \nHören und Erkennen mit Herz und Verstand – das ist das Ziel der Reihe „ANIMATO“\,\neine Veranstaltungsreihe des Netzwerks Ludwig van B. in Kooperation mit dem Universitätsclub Bonn. \nAnmeldung per E-Mail unter info@LudwigvanB.de \nDer Eintritt ist frei\, um Spenden wird freundlichst gebeten \nUniversitätsclub Bonn\nKonviktstraße 9\n53113 Bonn \nFoto: © LudwigvanB. e.V.
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SUMMARY:Babygesänge: Wie aus Weinen Sprache wird
DESCRIPTION:Online. Mo\, 2. Dez. 2024\, 19.30 bis 21.00 Uhr \nvhs.wissen live – Onlinevortrag \nDas Weinen eines Babys löst universal bei allen Menschen die gleichen Emotionen aus. Aber ein Weinen bedeutet nicht immer Hunger\, Schmerz oder Einsamkeit. Das Weinen der Babys ist eine geheime Klangwelt. Seit mehr als 40 Jahren untersucht Kathleen Wermke auf fast allen Kontinenten vorsprachliche Babylaute – sie hat einzigartige Melodien\, Intervalle und rhythmische Akzentuierungen gefunden. Und obwohl die Babygesänge zwar in gewisser Weise anderen Natursängern wie Walen\, Delfinen oder Singvögeln ähneln\, ist ihr Singsang der einzige\, aus dem sich später Sprache entwickelt. In ihrem Vortrag zeigt sie\, wie aus melodischem Singsang Sprache wird und dass zum Beispiel japanische Babys ganz anders klingen als schwedische. \nKathleen Wermke hat als medizinische Anthropologin viele Jahre an der Charité geforscht und gelehrt. Sie hat das Zentrum für vorsprachliche Entwicklung und Entwicklungsstörungen am Universitätsklinikum Würzburg aufgebaut und leitet es bis heute. Ihre Forschungsbeiträge zur Entstehung von Sprache werden weltweit rezipiert. \nInfos: KreisVolkshochschule Neuwied e.V.: 0 26 31 / 34 78 13\nKursnr.: G170.37\nKostenfrei\nhttps://kvhs-neuwied.de/Veranstaltung/cmx662f4e39525b9.html \nFoto: © rigg #283110867\,stock.adobe.com
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