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SUMMARY:vhs.wissen live: Der Wolf und die Deutschen: Konflikt oder Koexistenz?
DESCRIPTION:Online. Mo\, 5. Okt 2026\, 19:30 – 21:00 Uhr \nGroße\, langlebige Beutegreifer wie der Wolf werden bewundert und sind zugleich verfemt. Als Leit- und Schirmarten fördern sie den Naturschutzgedanken\, als Arten im Zentrum von Konflikten mit zahlreichen Interessensgruppen werden sie verfolgt und getötet.\nKann der Wolf also in unserer Welt überleben? Ja\, das geht im Prinzip\, wie Mensch-Wildtier-Konflikte mit anderen Raubtieren zeigen. Allerdings setzt das voraus\, dass Betroffene gehört und Politik\, Naturschutz und Wissenschaft aufeinander zugehen. Wie das aussehen könnte\, welche Voraussetzungen es dafür braucht und was der gegenwärtige Stand ist\, soll dieser Vortrag erläutern. \nReferent: Prof. Dr. Heribert Hofer forscht seit über vierzig Jahren im Freiland zur Verhaltensökologie und dem Naturschutz von Raubtieren (Tüpfelhyäne\, Gepard\, Fuchs\, Dachs\, Wolf)\, ihren Belastungen und Krankheitserregern. Seine Langzeitprojekte in Europa\, Tansania und Namibia führten zur vielfachen Beschäftigung mit dem gegenseitigen Verhältnis von Mensch und Wildtieren\, Mensch-Wildtier-Konflikten und der Einsicht\, dass Schutz von Natur den Einklang mit betroffenen Menschen erfordert.\nNeben der Forschung engagiert er sich für den Naturschutz und ist in mehreren wissenschaftlichen Gesellschaften aktiv\, zuletzt als Präsident der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ). Bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2025 war er 25 Jahre lang Direktor des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin. Zurzeit ist er Seniorprofessor für interdisziplinäre Wildtierkunde am Institut für Biologie der Freien Universität Berlin. \nGebührenfrei \nhttps://www.vhs-wissen-live.de/vortrag/der-wolf-und-die-deutschen-konflikt-oder-koexistenz.html \nFoto: Fotolia_158779377_S_wolf
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SUMMARY:vhs.wissen live: Technik und Gesellschaft
DESCRIPTION:Online. Di\, 6. Okt 2026\, 19:30 – 21:00 Uhr \nPolitikverdrossenheit\, St.-Florian-Prinzip\, Besitzstandswahrung und Anspruchsmentalität – diese Schlagworte kennzeichnen die aktuelle Situation hinsichtlich der Akzeptanz neuer Technologien\, Infrastrukturvorhaben oder öffentlicher Planungen. Proteste gegen Technologien und technische Einrichtungen sind durch vielfältige Faktoren begründet. Wie lassen sich diese Konflikte und ihre Ursachen beschreiben? Wie lassen sie sich lösen? Und wie kann die Demokratie in diesen Bereichen gestärkt und bürgernah gestaltet werden? Ortwin Renn beschreibt auf der Basis empirischer Daten (insbesondere des TechnikRadars) die grundlegenden Einstellungen der Deutschen zu Technik und wie sich diese wandeln. Welche Technologien werden begrüßt\, welche eher mit Skepsis betrachtet? Und was sind die zentralen Anliegen der Bürgerinnen und Bürger? \nIm Vortrag wird zudem erörtert\, wie man konstruktiv mit Technikkonflikten umgehen kann und wie Interessen\, Präferenzen und Werte in die politische Entscheidungsfindung einbezogen werden können. Ortwin Renn zeigt auf\, dass Bürgerbeteiligung die Handlungsspielräume der Politik nicht einengt\, sondern vielmehr neue Denk- und Möglichkeitsräume schafft. \nOrtwin Renn war von 2016 bis 2022 Wissenschaftlicher Direktor am Institut für Transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS)\, das seit dem 1. Januar 2023 als Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit – Helmholtz-Zentrum Potsdam geführt wird. Bis zu seiner Pensionierung war er darüber hinaus als ordentlicher Professor für Umwelt- und Techniksoziologie an der Universität Stuttgart tätig. Er war zudem als Gastprofessor an der Beijing Normal University (China) und an der Universität Stavanger (Norwegen) tätig. Des Weiteren ist er Co-Leiter des gemeinnützigen Forschungsinstituts Dialogik gGmbH\, welches innovative Formen der Wissenschaftskommunikation und Partizipation erforscht und umsetzt. \nOrtwin Renn ist unter anderem Präsidiumsmitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) sowie Mitglied der World Academy of Arts and Sciences\, der Nationalen Wissenschaftsakademie Leopoldina und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW). Er ist Mitglied zahlreicher Kommissionen und Gremien zur Politikberatung. Er wurde mit vielen Auszeichnungen geehrt\, darunter mit dem Bundesverdienstkreuz erster Klasse\, Ehrendoktoren der ETH Zürich und der Mid Sweden University sowie einer Ehrenprofessur der Technischen Universität München. Zu den Publikationen von Ortwin Renn gehören über 30 Monografien und editierte Sammelbände sowie mehr als 250 wissenschaftliche Artikel. \nDie Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt. \nGebührenfrei \nhttps://www.vhs-wissen-live.de/vortrag/technik-und-gesellschaft-wie-buergerbeteiligung-konflikte-loesen-kann.html \nFoto: © bephoto #1502047717\,stock.adobe.com
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SUMMARY:vhs.wissen live: Kohlendioxid als Rohstoff
DESCRIPTION:Online. Di\, 13. Okt 2026\, 19:30 – 21:00 Uhr \nErdöl und Erdgas dienen seit Jahrzehnten und bis heute in großem Maße weltweit als Energieträger und Rohstoffe für die chemische Industrie\, und bleiben zentral für Energiesicherheit und wirtschaftliche Stabilität.\nTrotz des steigenden Angebots an alternativer Energie vieler Bereiche können wir nicht auf chemische Energieträger verzichten.\nUnd für Kunststoffe und andere Produkte der chemischen Industrie brauchen wir weiterhin Kohlenstoffquellen.\nWie können wir dennoch langfristig unsere Rohstoffbasis diversifizieren und technologische Führungsfähigkeit sichern? \nDie Nutzung von Kohlendioxid und Methan bietet Möglichkeiten\, Kohlenstoff effizient im Kreislauf zu führen und gleichzeitig neue industrielle Wertschöpfungsketten zu erschließen.\nWie kann das konkret funktionieren? Welche Forschungsansätze sind vielversprechend\, und wo stehen wir mit der technologischen Entwicklung? Wie lässt sich der Transfer von der Grundlagenforschung in die Anwendung beschleunigen? Die Integration von Katalyse\, KI-gestützter Werkstoffforschung und skalierbarer Ingenieurtechnik sind vielversprechende Ansätze in diesem Bereich. \nClaus Daniel leitet das Advanced Energy Technologies Directorate am Argonne National Laboratory und hat eine Joint-Position an der University of Chicago Pritzker School of Molecular Engineering.\nEr promovierte in Materialwissenschaften an der Universität des Saarlandes in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Metallforschung Stuttgart. \nDie Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt. \nGebührenfrei \nhttps://www.vhs-wissen-live.de/vortrag/vertrauen-in-wissenschaft-zwischen-expertise-und-skepsis-kopie.html \nFoto: Adobe Stock 546338883
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SUMMARY:vhs.wissen live: Die Abschottung der Welt – als Juden vor verschlossenen Grenzen standen. 1933–1945
DESCRIPTION:Online. So\, 18. Okt 2026\, 19:30 – 21:00 Uhr \nIn Deutschland drangsaliert und verfolgt\, versuchten viele Juden verzweifelt\, sich ins Ausland zu retten.\nDoch potenzielle Zufluchtsstaaten schlossen ihre Grenzen und schotteten sich mit jeder weiteren deutschen Expansion stärker ab.\nDer Völkerbund und die US-Regierung bemühten sich erfolglos\, die Flüchtlingspolitik zu koordinieren: Auf der Konferenz im französischen Évian berieten im Juli 1938 Staaten und Hilfsorganisationen über die Aufnahme von Flüchtlingen – ohne Ergebnis. Die Nazis höhnten\, niemand wolle die Juden haben.\nWeil Flüchtlingen eine reguläre Einreise verwehrt blieb\, bestiegen sie seeuntüchtige Boote\, bezahlten Fluchthelfer und gingen illegale Wege\, um sich in Sicherheit zu bringen. \nSusanne Heim ist Historikerin und Politikwissenschaftlerin.\nSie war Projektleiterin der wissenschaftlichen Edition „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933 bis 1945“\, Gastprofessorin in Wien und hat an einschlägigen Institutionen und Archiven in Jerusalem\, Washington\, Cincinnati und New York geforscht. \nGebührenfrei \nhttps://www.vhs-wissen-live.de/vortrag/die-abschottung-der-welt-als-juden-vor-verschlossenen-grenzen-standen-1933-1945.html \nFoto: Samuele Schirò auf Pixabay
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SUMMARY:vhs.wissen live: Lernen mit und lernen trotz KI
DESCRIPTION:Online. Mi\, 28. Okt 2026\, 19:30 – 21:00 Uhr \nKünstliche Intelligenz wird zunehmend Teil von Alltag\, Arbeitswelt und Schule. KI kann uns bei komplexen Aufgaben unterstützen\, von Routinetätigkeiten entlasten und Lernprozesse gezielt begleiten.\nGleichzeitig birgt eine Überdelegation kognitiver Aufgaben an KI das Risiko\, dass wesentliche Kompetenzen verloren gehen oder gar nicht erst erworben werden. \nDer Vortrag zeigt auf\, wie KI-Systeme und deren Nutzung gestaltet werden können\, um Kompetenzverlust entgegenzuwirken. \nUte Schmid ist Mitglied im Direktorium und im Geschäftsleitenden Ausschuss des bidt. Sie ist Professorin für Kognitive Systeme an der Universität Bamberg und lehrt und forscht seit vielen Jahren im Bereich Künstliche Intelligenz mit Fokus auf menschenähnliches maschinelles Lernen und Methoden für interaktives und erklärendes Lernen. Ute Schmid ist Mitglied im Bayerischen KI-Rat und EurAI Fellow. \nDie Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Bayerischen Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt) statt. \nGebührenfrei \nhttps://www.vhs-wissen-live.de/vortrag/kuenstliche-intelligenz-und-bildung-lernen-mit-und-lernen-trotz-ki.html \nFoto: © GreenOptix #744894015\,stock.adobe.com
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