Montag, Juni 5, 2023
Sieg Reha Hennef
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StattReisen – Bonn erleben im Mai

StattReisen Bonn erleben e.V.
Belderberg 32
53113 Bonn
Tel.:0228/654553

Fr.    05.05.2023     19:00 Uhr     Brauereien und Bierkultur in Bonn
Unzählige Brauereien in städtischem, privatem und kirchlichem Besitz prägten einst das Bonner Stadtbild und unzählig sind auch die Geschichten, Traditionen und Streitereien um das beste Bier. Schon in den Verordnungen der Bonner Kurfürsten bahnte sich der bis heute andauernde Streit um das Bier aus Köln an, der mit der Kölsch-Konvention 1986 einen vorläufigen Schlusspunkt erreichte. Da liegt es nahe, die Bonner Brauereien und Bierhäuser als ein Teil der Stadtkultur zu erkunden von den Anfängen der Braukunst bis heute. Dazu gehören die Geschichten um Gambrinus, Arnulf und Laurentius ebenso wie die Regeln der Bierbraukunst und die Gründung des Bürgerlichen Brauhauses Bonn, aus dem später die Kurfürsten-Brauerei hervorging.
Aber auch von der Wirtin, die als Hexe verbrannt wurde, von bekannten Besitzern und Pächtern und vom Fassbier-Streik der Bonner Gastronomen wird hier die Rede sein.
Da aber die Zeit nicht stehenbleibt, soll bei ein paar Kölsch-Proben in ausgesuchten Wirtshäusern auch die Frage erörtert werden, was denn die Bonner Bierkultur ausmacht, ob auch andere Biere zur hiesigen ͈Kultur“ gehören und welche Brauereien tatsächlich hier das Sagen haben.

Treffpunkt: Vor dem Bonner Münster, Hauptportal
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Beitrag: € 12,- / 10,-
Getränke auf Selbstzahlerbasis


Sa.    06.05.2023     14:00 Uhr     Bonn – Residenz der Kurfürsten
Sie waren mächtig, gebildet, fromm und manchmal auch kurios. Die Kurfürsten, die ihre Residenz nach Bonn zur Hauptstadt des wohl bedeutendsten Kurfürstentums machten.
Bis heute ist das Stadtbild geprägt von der Kurfürstenzeit und bis heute hat ihr Wirken deutliche Spuren in Bonn hinterlassen: Ob als Erbauer der neuen Schlösser, als Gründer der ertsen Universität oder als Förderer der schönen Künste.
Von Joseph Clemens über Clemens August bis hin zum letzten Kurfürsten Max Franz zeigen wir die Orte ihres Wirkens und erzählen von den Besonderheiten und Kuriositäten, wie etwa vom Verbleib der Leiche des Kurfürsten Clemens August.

Treffpunkt: Hauptportal Bonner Münster
Dauer: ca. 2 Stunden
Beitrag: € 10,- / 8,-


Sa.    06.05.2023     14:00 Uhr     Bonn in der NS-Zeit (als Radtour)
Der Stadtrundgang beschreibt den Weg zur Machtergreifung, die Haltung der Universität, die Arbeit des politischen Widerstandes und die brutale Verfolgung während des Nationalsozialismus. Einzelschicksale verdeutlichen die Schrecken der NS-Zeit.

Als Radtour kann die Führung um einige Aspekte der NS-Geschichte erweitert werden: Den jüdischen Friedhof im Bonner Norden, das Deportations-Sammellager im Kloster zur Ewigen Anbetung, die ehemalige Gestapo-Außenstelle Bonn und die frühere SS-Kaserne im alten Canton-Gefängnis.

Treffpunkt: Hauptportal Bonner Münster
Dauer: ca. 2 Stunden
Beitrag: € 10,- / 8,-


Sa.     06.05.2023     20:30 Uhr     Mit dem Nachtwächter durch Bonn
Es waren gefährliche Zeiten und keine leichte Aufgabe, die der Nachtwächter in Bonn zu bewältigen hatte, denn neben dem üblichen Gesindel bedrohten im 17.Jahrhundert Krieg, Feuer und Pest die kurfürstliche Residenzstadt. Da brauchte es schon einen hartgesottenen Mann, der eine Ahnung hatte von Tuten und Blasen und der die Stadt des Nachts sicher bewachen konnte.
Zu seinen Aufgaben zählte die Bewachung der Mauern und das Schließen der Tore. Auch die Weingärten mußten vor Frevlern geschützt werden. Aber mit dem Wolfsturm, dem Maarturm oder gar dem Pranger hatte der Nachtwächter ja genügend Mittel, solchem Treiben ein Ende zu bereiten.

Treffpunkt: Rheingasse, Ecke Brassertufer
Dauer: ca. 2 Stunden
Beitrag: € 12,- / 10,-

Sa.     06.05.2023     20:30 Uhr     Mit dem Nachtwächter durch Bonn inkl. Schmaus
Es waren gefährliche Zeiten und keine leichte Aufgabe, die der Nachtwächter in Bonn zu bewältigen hatte, denn neben dem üblichen Gesindel bedrohten im 17.Jahrhundert Krieg, Feuer und Pest die kurfürstliche Residenzstadt. Da brauchte es schon einen hartgesottenen Mann, der eine Ahnung hatte von Tuten und Blasen und der die Stadt des Nachts sicher bewachen konnte.
Zu seinen Aufgaben zählte die Bewachung der Mauern und das Schließen der Tore. Auch die Weingärten mußten vor Frevlern geschützt werden. Aber mit dem Wolfsturm, dem Maarturm oder gar dem Pranger hatte der Nachtwächter ja genügend Mittel, solchem Treiben ein Ende zu bereiten.

Treffpunkt: Rheingasse, Ecke Brassertufer
Dauer: ca. 2 Stunden (für die Führung)
Beitrag: € 45,-


Sa.     06.05.2023     20:30 Uhr     Die ehemalige Flak-Kaserne auf dem Venusberg
Die Führung stellt die bis heute kaum erforschte Flak-Kaserne auf dem Venusberg vor. Was kaum noch jemand weiß: Die Gebäude der heutigen Uniklink dienten bis 1945 als Flakkaserne der Wehrmacht. 1938 war sie nach nur zweijähriger Bauzeit eingeweiht und nach dem Oberbefehlshaber der Luftwaffe, Hermann Göring, benannt worden. Der Neubau der Kaserne war Teil der systematischen Kriegsvorbereitung und die Fortsetzung der vertragswidrigen Besetzung des linken Rheinufers durch die neugeschaffene Wehrmacht.

Neben dem weithin sichtbaren Flakturm lassen sich bis heute das Offizierscasino, die Unterkünfte und der Arrestbereich finden, dazu eine Kapelle, die nach dem Krieg aus den Unterständen der Flakgeschütze entstanden ist.

Treffpunkt: Sertürner Str./Ecke Sigmund-Freud-Str.
Dauer:
ca. 2 Stunden
Beitrag: € 10,- / 8,-


So.    07.05.2023     11:00 Uhr     Radtour: Die Vier-Viertel-Tour
Diese Rundfahrt ist eine Erweiterung der „Kleinen Tour“. Dabei geht es nach dem Regierungsviertel auch zum Amerikanischen Viertel und zum Villen- und Botschaftsviertel in Bad Godesberg. In Bad Godesberg nehmen wir die Fähre, um rechtsrheinisch den Weg zurück nach Bonn einzuschlagen.

Treffpunkt: Altes Rathaus, Markt
Strecke:
ca. 20 km
Dauer:
ca. 4-5 Stunden
Beitrag:
€ 12,- / 10,- + Tickets für die Fähre



So.    07.05.2023    14:00 Uhr         Frankreich in Bonn – Eine Spurensuche
Vier Mal in ihrer 2.000-jährigen Geschichte wurde Bonn von französischen Armeen besetzt. Nicht nur die Soldaten haben im Rheinland Spuren hinterlassen, auch Wissenschaftler, Architekten, Juristen und Ingenieure aus dem Nachbarland haben unser tägliches Leben und unsere Stadtkultur maßgeblich beeinflußt.
Die Hinterlassenschaften Frankreichs zu suchen, ist Ziel eines Rundgangs durch das Stadtzentrum von Bonn. An verschiedenen Stationen wollen wir die Spuren aufzeigen, die auf Frankreich und die Franzosen hinweisen und die heute noch sichtbar sind: Welche Straßennamen und Denkmäler , Gebäude und Gebräuche können auf einen französischen Einfluß zurückgeführt werden?

Treffpunkt: Springbrunnen an der Poppelsdorfer Unterführung
Dauer: ca. 2 Stunden
Beitrag:  € 10,- / 8,-


So.    07.05.2023    15:00 Uhr         Shoppen in Bonn vor 100 Jahren
Man kam aus dem Staunen nicht heraus, damals, vor 100 Jahren, als sich die Warenwelt radikal veränderte und mit ihr die Geschäftswelt in Bonn. Der Einkaufbummel glich einem Abenteuer und verlangte viel Aufmerksamkeit, um die vielen Neuigkeiten wahrzunehmen, die in der Stadt auftauchten. Etwa das neue Geschäft am Markt, in dem es warme Speisen aus einem Automaten geben sollte. Oder das merkwürdige Trockenpulver in der Drogerie, das, als „Schampoo“ angerührt, für die Haarpflege gut sein sollte.

Auch in den sogenannten „Kolonialwaren“-Läden änderte sich das Sortiment und man bekam dort das neue Puddingpulver von einem gewissen Dr. Oetker. In den Apotheken kaufte man neben Medizin jetzt auch Joghurt. Und im Installationsgeschäft van Dorp bekam man diese praktischen Einweckgläser samt Zubehör, die das aufwendige Hantieren mit selbstgefüllten Konservendosen überflüssig werden ließen.

Und dann erst das neue Kaufhaus Tietz, mit dem zugleich eine neue Architektur in Bonn einzog. Die riesigen Schaufenster, der große Lichthof, der Erfrischungsraum und die Fahrstühle luden ein zum Schlendern und Schauen, boten aber auch neue gesellschaftliche Freiheiten.

Und dann ist da noch die Sache mit dem Closetpapier namens „Bonna“, aber das behandeln wir diskret!

Zusammen mit unserer „Perle“ Berta begeben wir uns auf einen Einkaufsbummel durch das Bonn um 1909. Wir zeigen die Orte damaliger Geschäfte und Handelsplätze. Dabei soll nicht – oder nicht nur – die Ware im Mittelpunkt stehen. Uns wird vielmehr das Zusammenspiel von Käufern und Käuferinnen, von Geschäften, Verkäufern und Waren beschäftigen. Kurz: Wer kaufte was wo ein.

Treffpunkt: Altes Rathaus, Marktplatz
Dauer:
ca. 2 Stunden
Beitrag:  € 12,- / 10,-


So.    07.05.2023    15:00 Uhr         Unkel: Zum Friedensnobelpreisträger in die Kulturstadt Unkel
Willy Brandt verbrachte die letzten 13 Jahre seines Lebens in Unkel. Hier schrieb er seine Erinnerungen, von hier aus unternahm er als „elder statesman“ mehr als 200 Reisen weltweit im Dienst für Frieden und Verständigung. Sein original wieder errichtetes Arbeitszimmer steht im Zentrum eines zeitgeschichtlichen Museums, das im Jahre 2011 eröffnet wurde. Auf zwei Ebenen präsentiert das Museum mehr als 500 Exponate, Filme und Dokumente aus dem Leben des großen Europäers und Friedensnobelpreisträgers. Multimediale Präsenation und interessante interaktive Zugriffe machen den Besuch zu einem Erlebnis in Sachen Zeitgeschichte. Im Tresorraum des ehemaligen Bankgebäudes erwartet den Besucher zusätzlich Überraschendes.

Für diese Tour ist eine Anmeldung erforderlich!

Für diesen Besuch ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich bei Rudolf Rupperath unter der Nummer: 0228/9480923

Treffpunkt: Willy-Brandt-Forum in Unkel, Willy-Brandt-Platz
Dauer:
ca. 1,5 Stunden
Beitrag:  € 8,- / 4,-


Fr.     12.05.2023     20:30 Uhr     The Night watchman in Bonn
Travel with the night watchman through Bonn.

A walk through the darker, wilder sides of the city.

These were dangerous times and the tasks which faced the night watchman meant that it was certainly not an easy job. Apart from dealing with the normal rabble and riff-raff in and around the city, the electoral capital of Bonn was threatened in the 17th century by war, fire and pestilence with the bubonic plague.

A hardened man, tough and well experienced, who could deal with any situation which might crop up, was required in order to watch over the city at night and ensure the safety of its citizens.

He’s certainly many’s a tale to tell about his often challenging job: How the Dutch invading forces entrenched themselves on the Parson’s cap in the Rhine before finally retreating, to be replaced by Spanish forces.

As the international battles in Europe seemingly lasted for perpetuity, Bonn, although luckily spared the brunt of the wars, was worried because its old medieval city walls were in urgent need of an upgrade, in order to cope and offer defence in such troubled times.

The night watchman’s passion was not only guarding the walls and closing the city gates, the vineyards also had to be protected from thieves and sinners. In order that the black death did not spread further than necessary the Cologne fisher women had to be prevented from offering rotten or adulterated fish for sale. Or, worse still would be if the many crooks, witches and blasphemers were allowed to wreak havoc with their vile, nefarious villany in Bonn.

However, with the Wolf’s tower and the Maar tower and the „Pranger“, the pillory, the night watchman had sufficient weapons in his arsenal to adequately deal with any threats to law and order within the city.

Treffpunkt: Rheingasse, Ecke Brassertufer
Dauer: ca. 2 Stunden
Beitrag: € 12,- / 10,-


Fr.     12.05.2023     21:00 Uhr     Mit dem Nachtwächter durch Bonn
Es waren gefährliche Zeiten und keine leichte Aufgabe, die der Nachtwächter in Bonn zu bewältigen hatte, denn neben dem üblichen Gesindel bedrohten im 17.Jahrhundert Krieg, Feuer und Pest die kurfürstliche Residenzstadt. Da brauchte es schon einen hartgesottenen Mann, der eine Ahnung hatte von Tuten und Blasen und der die Stadt des Nachts sicher bewachen konnte.
Zu seinen Aufgaben zählte die Bewachung der Mauern und das Schließen der Tore. Auch die Weingärten mußten vor Frevlern geschützt werden. Aber mit dem Wolfsturm, dem Maarturm oder gar dem Pranger hatte der Nachtwächter ja genügend Mittel, solchem Treiben ein Ende zu bereiten.

Treffpunkt: Rheingasse, Ecke Brassertufer
Dauer: ca. 2 Stunden
Beitrag: € 12,- / 10,-


Sa.    13.05.2023    10:30 Uhr        E-Bike Radtour: Mit dem E- Bike auf den Spuren der Kurfürsten
Bonn wurde im 16. Jh. zur Haupt- und Residenzstadt der Kölner Kurfürsten ernannt. Mit dem E-Bike entdecken wir die Spuren, die besonders die Fürsten aus dem Haus der Wittelsbacher in Bonn und Umgebung hinterlassen haben. Auf den sternförmig angelegten Alleen im Kottenforst werden wir das Treiben der damaligen Jagdgesellschaften erkunden und einiges über den leidenschaftlichen Jäger, Kunstliebhaber und Bauherrn Clemens August erfahren.
Die mittelschwere Tour ist etwa 34 Km lang, mit dem E- Bike gut zu bewältigen und dauert mit einer kleinen Einkehr ca. 4 Stunden.

Treffpunkt: Haupteingang des Bonner Hbf
Strecke:
ca. 20 km
Dauer:
ca. 4-5 Stunden
Beitrag:
€  12,- / 10,-


Sa.    13.05.2023     12:00 Uhr      Hauptbahnhof Bonn
Der Bonner Hauptbahnhof war nicht nur viele Jahre der „Große Bahnhof“ für die Bonner Republik, sondern schon seit seiner Entstehung einer der schönsten Bahnhöfe Deutschlands.

Wir erkunden den Bahnhof von allen Seiten, erläutern die Baugeschichte und erklären, wie dieser Verkehrsknoten funktioniert. Wer hält den Betrieb am laufen, woher kommen die Ansagen, wer gibt die Signale? Welcher Plan läuft eigentlich ab, wenn eine der Rheinschienen gesperrt werden muß?

Bei unserer Bahnhofsführung, die wir in Kooperation mit der Deutschen Bahn anbieten, beantworten wir alle diese Fragen.

Treffpunkt: Hauptbahnhof Bonn, am Info-Point in der Bahnhofshalle
Dauer: ca. 2 Stunden
Beitrag: € 10,- / 8,-


Sa.    13.05.2023     14:00 Uhr     Briten in Bonn
Natürlich sind Briten hier!
Und zwar recht oft und immer wieder. Und jedes Mal gaben Sie Anlaß zu vielen, vielen Geschichten in Bonn. Ob als Künstler, Soldaten oder Studenten, ob auf Adelsreisen oder als Spione: Immer war die „Small Town In Germany“ ein Thema für die Briten – und die Briten ein Thema für die Bonner.
Weshalb war Queen Victoria ’not amused‘ während ihres Bonn-Besuchs im Jahr 1845?
Warum berichteten die englischen Reiseführer so ausführlich über „german beds“.Und warum konnte die Affäre Macdonald so eskalieren?
Wir erzählen von diplomatischen Missionen und davon, warum die Bonner Universität ein Anziehungspunkt für englische Gelehrte war; von der englischen ‚Kolonie‘ in Bonn und auch von jenen Zeiten, in denen Briten als Besatzer in Bonn einmarschierten.

Treffpunkt: Vor dem Sternhotel am Marktplatz
Dauer: 2 Stunden
Beitrag: € 10,- / 8,-


Sa.    13.05.2023     14:00 Uhr     Der Drachenfels*
Von Steinen, Romantikern und der Domkaule
Für den Bau des Kölner Domes wurden fast ausschließlich die Steine des Drachenfelses benutzt. Wir folgen den Spuren der Steinhauer, Romantiker und Dombaumeister und suchen die Orte der Steinbrüche und die Domkaule auf. Zwischenzeitlich nutzen wir die neuzeitliche Drachenfelsbahn. Auf dem Gipfel können wir den Blick bis zum Kölner Dom genießen.

Treffpunkt:
Siebengebirgsmuseum, Kellerstraße 16, Königswinter
Dauer:
ca. 3 – 4 Stunden
Beitrag:
€ 17,- (inkl. Zahnradbahn)
Strecke:
ca. 6 km, teilweise steiler Auf- und Abstieg
*Hierfür ist eine Anmeldung erforderlich!


Sa.    13.05.2023     16:00 Uhr      Geheimnisvolles Bonn
Bonn hat viele Geheimnisse, die es bei dieser Tour zu entdecken gilt. Dazu gehört etwa der spektakuläre Schatzfund an der Oper, der Jahrhunderte in einem Gutshof am Rhein vergraben lag. Auch die winzige Kapelle mitten in der Innenstadt ist selbst für Bonner immer noch eine handfeste Überraschung. Und die tragische Geschichte um die verschwundene Braut an der Poppelsdorfer Allee ist bis heute nicht geklärt. Geklärt, aber ebenfalls unglaublich, bleibt der sensationelle Sperrmüll-Fund eines echten Macke-Gemäldes vor einem berühmten Haus in der Bonner Südstadt.

Treffpunkt: Vor der Oper, Am Boeselagerhof
Dauer:
ca. 2 Stunden
Beitrag: € 10,- / 8,-


Sa.    13.05.2023     16:00 Uhr      Klein-Amerika am Rhein – Das amerikanische Viertel
Nach der Erhebung Bonns zur provisorischen Bundeshauptstadt zog die amerikanische Vertretung mit ihrem Verwaltungsapparat aus Frankfurt nach Bonn um. In der Plittersdorfer Aue entstand eine amerikanische Trabantensiedlung mit völlig eigenständiger Infrastruktur.

Bis 1963 war das Gebiet exterritorial, das heißt, ein Stück USA auf deutschem Boden. Wir besuchen Klein-Amerika und erläutern, welche Veränderungen dieses Viertel seit dem Abzug der Amerikaner erfahren hat.

Treffpunkt: Vor der Amerikanischen Kirche, Kennedyallee
Dauer:
ca. 2 Stunden
Beitrag: € 10,- / 8,-

So.    14.05.2023     11:00 Uhr     Radtour: Burgen, Schlösser und Ruinen
Noch heute präsentieren sich die Bonner Burgen als Wehrbauten und repräsentative Wohnsitze, auch wenn ihre Pracht im Laufe der Jahrhunderte reichlich gelitten hat. Besonders bekannt ist die Godesburg, die lange Zeit eine der wichtigsten Festungen und Residenzen der Kölner Erzbischöfe war. Wir besuchen auch die Endenicher Burg mit Gespenst aus dem 18.Jh., die Graurheindorfer Burg, die Wasserburg Lede, die Dransdorfer Burg und das Friesdorfer Turmhaus aus dem 12. Jahrhundert.

Treffpunkt: Vor den Kammerspielen in Bad Godesberg, Michaelsplatz
Strecke:
ca. 25 km
Dauer:
ca. 5 Stunden
Beitrag:
€ 12,- / 10,- + 1,- € für Turmbesteigung


So.    14.05.2023     14:00 Uhr     Spionage in Bonn*
50 Jahre sind genug, dachten sich die beiden ehemaligen Geheimdienstler der Hauptverwaltung Aufklärung (HVA), und veröffentlichten alle Namen der in Bonn tätigen Spione. Heißes Material brachten sie zu Papier, wie die beiden sehr bald erkennen mußten, denn schon in der Forschungsphase gab es Versuche von interessierter Seite, das Erscheinen des Dossiers zu verhindern.
Die Autoren waren sich über die Brisanz ihrer Arbeit durchaus im klaren, denn das umfangreiche Werk sollte auch die letzten Geheimnisse der Spionage in Bonn lüften. Daher wurde das Manuskript dem StattReisen-Büro als der dafür zuständigen Stelle übermittelt.
Unglaublich, aber wahr: Das Manuskript ging verloren und nur Bruchstücke der heißen Ware kamen im StattReisen-Büro an. Jedermann wird verstehen, daß dieser Zustand nicht andauern kann: Die Papiere müssen wieder her.
Wie gut, daß es da noch einige alte Bekannte gibt. Eine Jagd durch Bonn beginnt, bei der Sie sich in die Welt der Spionage begeben und manche Überraschung erleben. Wir setzen Sie auf eine heiße Fährte und dabei begegnen Sie merkwürdigen Gestalten. Es gilt also, mit Hilfe der befreundeten Dienste Treffpunkte, Wirkungsorte und tote Briefkästen der Schnüffler aufzusuchen, um auf die Spur der Dokumente zu kommen.
Diese Suche ist nichts für Einzelkämpfer. Da braucht es ein eingespieltes Team, das sich blind aufeinander verlassen kann.

Konspirativer Treffpunkt: Café Müller-Langhardt am Markt
Der Tip kostet Sie eine Kleinigkeit, und zwar in kleinen, nicht-numerierten Scheinen:
Beitrag:
€ 24,- / 19,-
*Für die Spionagetour ist eine Anmeldung erforderlich.

So.    14.05.2023     14:00 Uhr     Südstadt – Aufbruch in die Gründerzeit
Bonns schönstes Wohnquartier wurde zwischen 1850 und 1910 erbaut. Das Gründerzeitviertel hatte den 2. Weltkrieg nahezu unversehrt überstanden. Weniger glimpflich verlief die Nachkriegszeit bis zur Einführung des Denkmalschutzgesetzes. Dennoch blieb die Südstadt ein in sich geschlossenes Areal gründerzeitlichen Bauens.
Zur Führung gehören auch stadt- und verkehrsplanerische Fragestellungen und die Geschichte der Bewohner des Viertels. Gezeigt werden u.a. die Universitätssternwarte von Schinkel und die Villa des jüdischen Geographen Philippson.

Treffpunkt: Poppelsdorfer Allee/Ecke Prinz-Albert-Straße
Dauer: ca. 2 Stunden
Beitrag: € 10,-/ 8,-

Mi.    17.05.2023     19:30 Uhr     Bonner Theaternacht

Do.    18.05.2023     11:00 Uhr     Die Bonner Republik
Bonns schönstes Wohnquartier wurde zwischen 1850 und 1910 erbaut. Das Gründerzeitviertel hatte den 2. Weltkrieg nahezu unversehrt überstanden. Weniger glimpflich verlief die Nachkriegszeit bis zur Einführung des Denkmalschutzgesetzes. Dennoch blieb die Südstadt ein in sich geschlossenes Areal gründerzeitlichen Bauens.
Zur Führung gehören auch stadt- und verkehrsplanerische Fragestellungen und die Geschichte der Bewohner des Viertels. Gezeigt werden u.a. die Universitätssternwarte von Schinkel und die Villa des jüdischen Geographen Philippson.

Treffpunkt: Poppelsdorfer Allee/Ecke Prinz-Albert-Straße
Dauer:
ca. 2 Stunden
Beitrag:
€ 10,-/ 8,-

Do.    18.05.2023     14:00 Uhr     Bonn-Innenstadt „Auf und unter’m Pflaster“
Bonns schönstes Wohnquartier wurde zwischen 1850 und 1910 erbaut. Das Gründerzeitviertel hatte den 2. Weltkrieg nahezu unversehrt überstanden. Weniger glimpflich verlief die Nachkriegszeit bis zur Einführung des Denkmalschutzgesetzes. Dennoch blieb die Südstadt ein in sich geschlossenes Areal gründerzeitlichen Bauens.
Zur Führung gehören auch stadt- und verkehrsplanerische Fragestellungen und die Geschichte der Bewohner des Viertels. Gezeigt werden u.a. die Universitätssternwarte von Schinkel und die Villa des jüdischen Geographen Philippson.

Treffpunkt: Poppelsdorfer Allee/Ecke Prinz-Albert-Straße
Dauer:
ca. 2 Stunden
Beitrag:
€ 10,-/ 8,-


Do.    18.05.2023     14:00 Uhr     Südstadt – Aufbruch in die Gründerzeit
Bonns schönstes Wohnquartier wurde zwischen 1850 und 1910 erbaut. Das Gründerzeitviertel hatte den 2. Weltkrieg nahezu unversehrt überstanden. Weniger glimpflich verlief die Nachkriegszeit bis zur Einführung des Denkmalschutzgesetzes. Dennoch blieb die Südstadt ein in sich geschlossenes Areal gründerzeitlichen Bauens.
Zur Führung gehören auch stadt- und verkehrsplanerische Fragestellungen und die Geschichte der Bewohner des Viertels. Gezeigt werden u.a. die Universitätssternwarte von Schinkel und die Villa des jüdischen Geographen Philippson.

Treffpunkt: Poppelsdorfer Allee/Ecke Prinz-Albert-Straße
Dauer: ca. 2 Stunden
Beitrag: € 10,-/ 8,-


Sa.    20.05.2023     14:00 Uhr     Citycaching – Die GPS-Tour durch Bonn*
Mit der GPS-Tour ”City-caching” begeben wir uns mal wieder auf neues Gelände, besser gesagt auf neues Stadt-Gebiet. Denn was im Gelände als Geocaching schon Millionen von Fans gefunden hat, können Sie jetzt auch in der Stadt Bonn erleben.
Mit Hilfe modernster Technik gilt es, unbekannte Orte in Bonn zu finden, knifflige Rätsel und lösen und geheimnisvolle Inschriften zu entschlüsseln. Um die Aufgaben lösen zu können, werden Sie zu Anfang ausführlich in die GPS-Technik eingeführt.
Bringen Sie ruhig ein Mitbringsel für diese Tour mit, denn wir arbeiten mit Micro- und Nano-Caches, die nach alter Cacher-Regel geleert und wieder gefüllt werden sollen.

Treffpunkt: Beethovendenkmal, Münsterplatz
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Beitrag: € 12,- / 10,-
*Hierfür ist eine Anmeldung erforderlich!


So.    21.05.2023     11:00 Uhr     Spurensuche im ehemaligen Regierungsviertel
Mit dem Umzug des Bundestages nach Berlin wurde das Ende einer Epoche eingeleitet. Nun gilt es zu resümieren, wie sich das Regierungsviertel in der Gronau in der Zeit der Bonner Republik entwickelt hat. Welche alten Gebäude fielen neuen Planungen zum Opfer, was wurde verwirklicht und was blieb bis zuletzt als Idee auf dem Papier? Was ist baulich von historischem Wert und welche Bausünden hinterläßt „der Bund“ in Bonn? Bei dem Gang rücken auch wieder die alten Villen ins Licht (Villa Spiritus, Villa Prieger), die bisher im Schatten der berühmten Villa Hammerschmidt und des Palais Schaumburg standen.

Treffpunkt: Ernst-Moritz-Arndt-Haus, Adenauerallee/Ecke Zweite Fährgasse
Dauer:
ca. 2 Stunden
Beitrag:
€ 10,- / 8,-


So.    21.05.2023     14:00 Uhr     Beethoven ganz privat
Lebte Beethoven wirklich nur für die Musik? Welche Spuren seines Privatlebens kann man noch heute in Bonn finden? Was hat der kleine Ludwig als Kind wirklich getrieben? Und wie war seine Jugend?
Alles über seine Familie und seine Schulzeit, über seinen Alltag und Freundeskreis erfahren sie auf unserer Tour.
Im Anschluß an die Führung ist ein Besuch im Beethovenhaus möglich (Extrakosten 10,-/7,- € p.P.). Damit kann die Führung durch die Ansicht einiger Original-Objekte ergänzt werden.

Treffpunkt: Beethovendenkmal, Münsterplatz
Dauer:
ca. 2 Stunden
Beitrag:
€ 10,- / 8,-



So.    21.05.2023     14:00 Uhr    
Jüdischer Friedhof Römerstraße

Treffpunkt: Jüd. Friedhof, Römerstr./Ecke Augustusring
Dauer:
ca. 1 Stunde
Beitrag:
€ 8,-

So.    21.05.2023     11:00 Uhr     Die Bonner Republik
Bonns schönstes Wohnquartier wurde zwischen 1850 und 1910 erbaut. Das Gründerzeitviertel hatte den 2. Weltkrieg nahezu unversehrt überstanden. Weniger glimpflich verlief die Nachkriegszeit bis zur Einführung des Denkmalschutzgesetzes. Dennoch blieb die Südstadt ein in sich geschlossenes Areal gründerzeitlichen Bauens.
Zur Führung gehören auch stadt- und verkehrsplanerische Fragestellungen und die Geschichte der Bewohner des Viertels. Gezeigt werden u.a. die Universitätssternwarte von Schinkel und die Villa des jüdischen Geographen Philippson.

Treffpunkt: Poppelsdorfer Allee/Ecke Prinz-Albert-Straße
Dauer:
ca. 2 Stunden
Beitrag:
€ 10,-/ 8,-



Do.    25.05.2023     14:00 Uhr     Kirchen in Bonn – „Eine Zeitreise“
In der Bonner Innenstadt liegen dicht beieinander Kirchen aus verschiedensten Jahrhunderten. Anhand ausgewählter Kirchen entdecken wir bei diesem Rundgang die religiösen und politischen Ausdrucksformen aus sehr verschiedenen Epochen.

Dabei wird die Führung zu einer Reise durch die Zeit, denn die Bauwerke spiegeln die Geschichte von mehr als tausend Jahren wider. Von den Resten der Römerzeit geht es ins Mittelalter, von den Kurfürsten zum Preußenkönig. Und natürlich geht es auch um Napoleon und die verschwundenen Kirchen im alten Bonn. Immer aber waren und sind die Kirchen Orte des Glaubens, der Musik, der Kunst.

Gezeigt werden Münster, Kreuzkirche, Schloßkirche, Remigiuskirche, Namen Jesu Kirche. Die Kirchen werden i.d.R. von außen vorgestellt. Je nach Termin ist eine Innenbesichtigung möglich.

Treffpunkt: Eingang Münsterbasilika, Münsterplatz
Dauer:
ca. 2 Stunden
Beitrag:
€ 12,-/ 10,-


Fr.    26.05.2023     19:00 Uhr     Brauereien und Bierkultur in Bonn
Unzählige Brauereien in städtischem, privatem und kirchlichem Besitz prägten einst das Bonner Stadtbild und unzählig sind auch die Geschichten, Traditionen und Streitereien um das beste Bier. Schon in den Verordnungen der Bonner Kurfürsten bahnte sich der bis heute andauernde Streit um das Bier aus Köln an, der mit der Kölsch-Konvention 1986 einen vorläufigen Schlusspunkt erreichte. Da liegt es nahe, die Bonner Brauereien und Bierhäuser als ein Teil der Stadtkultur zu erkunden von den Anfängen der Braukunst bis heute. Dazu gehören die Geschichten um Gambrinus, Arnulf und Laurentius ebenso wie die Regeln der Bierbraukunst und die Gründung des Bürgerlichen Brauhauses Bonn, aus dem später die Kurfürsten-Brauerei hervorging.
Aber auch von der Wirtin, die als Hexe verbrannt wurde, von bekannten Besitzern und Pächtern und vom Fassbier-Streik der Bonner Gastronomen wird hier die Rede sein.
Da aber die Zeit nicht stehenbleibt, soll bei ein paar Kölsch-Proben in ausgesuchten Wirtshäusern auch die Frage erörtert werden, was denn die Bonner Bierkultur ausmacht, ob auch andere Biere zur hiesigen ͈Kultur“ gehören und welche Brauereien tatsächlich hier das Sagen haben.

Treffpunkt: Vor dem Bonner Münster, Hauptportal
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Beitrag: € 12,- / 10,-
Getränke auf Selbstzahlerbasis


Sa.    27.05.2023     14:00 Uhr      Zwischen Bahnsteig 11 und Amt 99 – Die total verrückte Innenstadt-Führung
Es ist schon verrückt, was man in der Bonner Innenstadt so alles vorfindet: Einen Bahnsteig 11 ohne Gleise und einen U-Bahn-Schacht, in dem man eine Straßenbahn vergessen hat. Verrückt auch, ein Geschäftshaus in der Stadt zu bauen, ohne die Grundstücke dafür zu haben, und ebenso verrückt war die Idee, eine breite Allee durch die historische Altstadt zu legen. Der Streit um das höchste Gebäude am Markt hat die Bonner schon ganz schön verrückt gemacht. Warum wurde eigentlich das Sterntor verrückt und wer hat die berühmte Litfaßsäule am Marktplatz verrückt? Ist es etwa normal, daß die U-Bahn mitten in der Stadt auftaucht und dass der Friedensplatz keinen Frieden stiften kann?
Auch im Stadthaus könnte man wohl manchmal verrückt werden, wenn es das Amt 99 nicht gäbe…

Treffpunkt: Poststr. / Ecke Maxilimilanstr., gegenüber dem Hauptbahnhof
Dauer: ca. 2 Stunden
Beitrag: € 10,- / 8,-


Fr.     27.05.2023     21:00 Uhr     Mit dem Nachtwächter durch Bonn
Es waren gefährliche Zeiten und keine leichte Aufgabe, die der Nachtwächter in Bonn zu bewältigen hatte, denn neben dem üblichen Gesindel bedrohten im 17.Jahrhundert Krieg, Feuer und Pest die kurfürstliche Residenzstadt. Da brauchte es schon einen hartgesottenen Mann, der eine Ahnung hatte von Tuten und Blasen und der die Stadt des Nachts sicher bewachen konnte.
Zu seinen Aufgaben zählte die Bewachung der Mauern und das Schließen der Tore. Auch die Weingärten mußten vor Frevlern geschützt werden. Aber mit dem Wolfsturm, dem Maarturm oder gar dem Pranger hatte der Nachtwächter ja genügend Mittel, solchem Treiben ein Ende zu bereiten.

Treffpunkt: Rheingasse, Ecke Brassertufer
Dauer: ca. 2 Stunden
Beitrag: € 12,- / 10,-


So.     28.05.2023     11:00 Uhr     Altstadt Bad Godesberg
Die Godesberger Altstadt hat noch immer nicht zur Ruhe gefunden. Nach Kriegszerstörung, „Altstadtsanierung“ und Godesberger Straßentunnel ist es schwer, den Kern von Godesberg unterhalb der Burg noch zu identifizieren. Aber Alt-Godesberg lebt nicht nur von der Erinnerung.

Ausgehend von der kurfürstlichen Zeit wandern wir durch die Geschichte. Das kulturelle und wirtschaftliche Leben in Godesberg und die Entwicklung der Stadt nach den Weltkriegen prägen bis heute die Innenstadt.

Nach einem Ausflug in die jüdische Welt endet der Rundgang bei der Lindenwirtin, der berühmten Godesberger Ehrenbürgerin oder auf der Godesburg.

Treffpunkt: Vor der Marienkirche, Burgstr. 45
Dauer: ca. 2 Stunden
Beitrag: € 10,- / 8,-

So.     28.05.2023     14:00 Uhr     Nordstadt – Buntes aus der sogenannten Altstadt
Seit jeher war die Nordstadt das Gegenstück zum bürgerlichen Süden. Kleine Gewerbe und Handwerksbetriebe prägten das Bild. Bis heute ist die bunte Vielfalt geblieben. Die Gastronomen der Nordstadt benannten das Viertel zur besseren Vermarktung der vielen Kneipen in „Altstadt“ um. Hier fanden das Frauenmuseum, der Bonner Kunstverein, zahlreiche alternative Galerien und Betriebe und viele StudentInnen eine Bleibe. Hier gibt es den für Bonn bemerkenswerten genossenschaftlichen Wohnungsbau.

Treffpunkt: Maxstraße/Ecke Breite Staße
Dauer: ca. 2 Stunden
Beitrag: € 10,- / 8,-

So.    08.05.2023    14:00 Uhr         Frankreich in Bonn – Eine Spurensuche
Vier Mal in ihrer 2.000-jährigen Geschichte wurde Bonn von französischen Armeen besetzt. Nicht nur die Soldaten haben im Rheinland Spuren hinterlassen, auch Wissenschaftler, Architekten, Juristen und Ingenieure aus dem Nachbarland haben unser tägliches Leben und unsere Stadtkultur maßgeblich beeinflußt.
Die Hinterlassenschaften Frankreichs zu suchen, ist Ziel eines Rundgangs durch das Stadtzentrum von Bonn. An verschiedenen Stationen wollen wir die Spuren aufzeigen, die auf Frankreich und die Franzosen hinweisen und die heute noch sichtbar sind: Welche Straßennamen und Denkmäler , Gebäude und Gebräuche können auf einen französischen Einfluß zurückgeführt werden?

Treffpunkt: Springbrunnen an der Poppelsdorfer Unterführung
Dauer: ca. 2 Stunden
Beitrag:  € 10,- / 8,-


Mo.    29.05.2023     11:00 Uhr      Himmel und Ääd – Von Blutwurst, Sauerbraten und dicker Suppe
Auf den Spuren der Armen und Reichen bewegen wir uns in der Geschichte der Bonner Eß- und Trinkkultur. Beeindruckend sind die Festessen der Wohlhabenden, karg die Ernährung der Bedürftigen. Neben Kneipengeschichte(n) erfahren Sie auch, was in Bonn auf den Tisch kommt. Wir werden unterwegs kulinarische Kostproben der Region probieren.

Treffpunkt: Altes Rathaus, Marktplatz
Dauer: ca. 2 Stunden
Beitrag: € 12,- / 10,-


Mo.    29.05.2023     14:00 Uhr      Das Bonn der frühen Jahre
Mit einer neuen Tour zu den ganz frühen Jahren der Bundeshauptstadt Bonn werden wir eine fast schon vergessene Zeit beleuchten. Denn was sich in den Jahre 1949 und 1950 in Bonn tat, ist mit dem Begriff »Provisorium« kaum zu beschreiben. Abgeordnete, Ministerien, Verbände und Parteien zogen zeitgleich in die kleine Stadt am Rhein. Und das, obwohl Bonn selber noch mit Kriegszerstörung und Wohnungsbewirtschaftung zu kämpfen hatte. So mußten gleich drei Ministerien im Alten Stadthaus am Bottlerplatz untergebracht werden und zahlreiche Fraktionssitzungen der Parteien fanden in Restaurants und Hotels statt. Da wundert es nicht, daß um jeden Quadratmeter in den früheren Kasernen der Nordstadt geradezu gekämpft wurde.

Für die Führung wird ein ÖPNV-Ticket der Preisstufe 1B (Stadtgebiet Bonn) benötigt.

Treffpunkt: Altes Rathaus, Marktplatz
Dauer: ca. 2 Stunden
Beitrag: € 10,- / 8,-

Foto: alexgres, Adobe Stock 70366713

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