StartAllgemeinCocoonDance Company

CocoonDance Company

02.-03. Oktober, 20:00 Uhr
CocoonDance Company
„Vis Motrix“

Es sind Wesen wie aus einer anderen Welt. Mit faszinierend-bizarrer Energie bewegen sie sich durch den Raum. Und erzeugen einen hypnotischen Sog, der unentrinnbar wird. „Vis motrix“ bedeutet „die bewegende Kraft“ – und zielt auf die Seele. Die Bonner Company CocoonDance erschafft in dieser Produktion Hybridwesen, die der Bewegung selbst auf den Grund gehen. Die Gruppe setzt damit ihre Suche nach dem „noch ungedachten Körper“ fort: Transhumanismus als traumatischer Tanzreigen, der das Unbewusste berührt.

Mit VIS MOTRIX schuf die Choreographin Rafaële Giovanola, Trägerin des Deutschen Tanzpreis 2027, ein Werk von hypnotischer Bewegungsintelligenz. Mit Tänzerinnen als „fantastischen Sci-Fi-Superorganismen, die dem Geheimnis des Lebens auf der Spur sind“ (Magazin tanz).

Nach Gastspielen u.a.in München, Bratislava, Salzburg, Dubai, Salvador da Bahia, Brasilia, Paris und New Dehli ist die, 2018 im Fachmagazin tanz zur Inszenierung des Jahres nominierte und 2020 zur Tanzplattform Deutschland eingeladene Produktion, jetzt in Bonn zum 83. und 84. Mal zu erleben.

Pressestimmen:

„Reine Bewegung lässt sich nicht sichtbar machen, aber wir erahnen ihre ebenso zauberhafte wie mechanische Wirkung im Innern alles Lebenden. Rafaële Giovanola bietet ihrem Publikum einen Blick auf den weiblichen Körper, wie man ihn noch nie gesehen hat. Allein für diesen visuellen Geniestreich verdient diese Produktion Beachtung.“ (Thomas Linden, Kölnische Rundschau)

„Die Tanzplattform Deutschland ist in München beeindruckend gestartet. Einer total fremdartigen Optik setzte man sich – zunehmend fasziniert – in „Vis Motrix“ der Choreografin Rafaële Giovanola aus. Ihre vier Tänzerinnen (Cocoon Dance/Bonn) liegen rücklings am Boden. Wie die Körper dann – vergleichbar elektronischen Teilchen – in unterschiedlicher Schnelligkeit, Dynamik und schritttechnischer Komplexität über eine weiße Fläche flutschen, ist sensationell.“ (Vesna Mlakar, Münchner Abendzeitung)

Die Arbeiten von Rafaële Giovanola und ihrer Kompanie CocoonDance wurden mehrfach ausgezeichnet. Nach dem Theaterpreis DER FAUST (2022) erhält Rafaële Giovanola 2027 den Deutschen Tanzpreis, die höchste Auszeichnung für Tanz in Deutschland. Der Deutsche Tanzpreis würdigt das Gesamtwerk einer Künstlerin, die den zeitgenössischen Tanz in Deutschland nachhaltig prägt und kontinuierlich weiterentwickelt. In der Mitte August veröffentlichten Kritikerumfrage „Wer ragt heraus?“ zur Spielzeit 2025/2026 des Portals tanznetz.dewerden Rafaële Giovanola und CocoonDance mehrfach nominiert. CocoonDance zählt in der Kategorie „Spitzen‑Ensembles“ zu den Favoriten; Giovanola selbst wird in zwei weiteren Kategorien hervorgehoben. Für „Gravity“ (tanzmainz) erscheint sie sowohl in der Kategorie „beste Choreografie“ als auch als „beste Choreografin“.

www.cocoondance.net
Trailer: https://vimeo.com/259312633
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=AxFi67png5Y

Theater im Ballsaal Bonn, Frongasse 9, 53121 Bonn, 0228 / 79 79 01 karten@theater.-im-ballsaal.de
17,-/ 9,- (erm.)
https://www.bonnticket.de/artist/cocoon-dance/vis-motrix-cocoondance-company-4185991/#calendar-start=2026-10  – https://theater-im-ballsaal.de/spielplan/

Foto: © Klaus Föhlich

 

06.-07. November, 20:00 Uhr
CocoonDance Company
„Momentum #2“

Angetrieben durch die, live gespielten, pulsierenden Beats von Franco Mento, verausgaben sich drei Tänzer bis zur völligen Erschöpfung. Zwischen Rhythmus und Geschwindigkeit, Lichteffekten und den treibenden Sounds geraten ihre Bewegungen zur Quelle hypnotischer Energie, die die Tänzer mit dem Publikum zu verbinden scheint: Als kinästhetisches Erlebnis im gemeinsamen Raum spürbar, überträgt sich die sich steigernde Emphase und zunehmende Verausgabung, die zum konstituierenden Moment der Inszenierung wird, immer mehr auf das Publikum und den Körper der Besucher*innen. Beruhend auf einer Recherche über Parkour, einer Sportart, die jedes Hindernis des gegebenen Raums als Quelle und Energie für immer wieder neue Bewegungsmöglichkeiten nutzt, spielt Momentum mit der soghaften Faszination, die darin liegt, sich im Augenblick und im Bewegungsimpuls zu verlieren, und das Hier und Jetzt über den Körper wahrzunehmen.

Das nun zehn Jahre alte, zum 76. und 77. Mal aufgeführte Kultstück, eingeladen zur Tanzplattform Deutschland, bedeutete den endgültigen internationalen Durchbruch der Company und wurde bereits auf vier Kontinenten aufgeführt. Im Fachmagazin tanz wurden die Tänzer in der jährlichen Kritikerumfrage als Tänzer des Jahres 2018 nominiert.

Pressestimmen:

„Das, was sich da gerade ereignet hat, ist die Geschichte unser aller Herkunft, eine kurze Reise durch die Evolution. Cocoon erinnert uns daran, dass zuerst die Bewegung war und dann der Mensch.“ (Thomas Linden, Kölnische Rundschau)

„Eine virtuose Etüde über Bewegung und Wahrnehmung von Bewegung, die intelligent und sinnlich mit der komplexen Beziehung zwischen Tänzern und Zuschauern spielt.“ (Bernhard Hartmann, General-Anzeiger Bonn)

„Ein Bewegungsrausch der Geschlechter.“ (Dorion Weickmann, Süddeutsche Zeitung)

„… nach diesem vierzigminütigen Rausch sind wir hellwach statt ermüdet.“ (Dietmar Zimmermann, theaterpur.net)

Die Arbeiten von Rafaële Giovanola und ihrer Kompanie CocoonDance wurden mehrfach ausgezeichnet. Nach dem Theaterpreis DER FAUST (2022) erhält Rafaële Giovanola 2027 den Deutschen Tanzpreis, die höchste Auszeichnung für Tanz in Deutschland. Der Deutsche Tanzpreis würdigt das Gesamtwerk einer Künstlerin, die den zeitgenössischen Tanz in Deutschland nachhaltig prägt und kontinuierlich weiterentwickelt. In der Mitte August veröffentlichten Kritikerumfrage „Wer ragt heraus?“ zur Spielzeit 2025/2026 des Portals tanznetz.dewerden Rafaële Giovanola und CocoonDance mehrfach nominiert. CocoonDance zählt in der Kategorie „Spitzen‑Ensembles“ zu den Favoriten; Giovanola selbst wird in zwei weiteren Kategorien hervorgehoben. Für „Gravity“ (tanzmainz) erscheint sie sowohl in der Kategorie „beste Choreografie“ als auch als „beste Choreografin“.

www.cocoondance.net

Trailer: https://vimeo.com/1118342914
Trailer: https://youtu.be/9HQwmhP4GvU

Theater im Ballsaal Bonn, Frongasse 9, 53121 Bonn, 0228 / 79 79 01 karten@theater.-im-ballsaal.de
17,-/ 9,- (erm.)
https://www.bonnticket.de/artist/cocoon-dance/momentum-2-cocoondance-company-4056418/#calendar-start=2026-11 – https://theater-im-ballsaal.de/spielplan/  – www.cocoondance.net

 

19.-20. November, 20:00 Uhr
Junior Company Bonn
„InterSomnia“ 

In ihrem preisgekrönten, 2024 von den Jugendlichen eigenständig erarbeiteten Stück „Fatigateau“ widmeten sich die jungen Tänzer*innen Themen der Erschöpfung und des Wiederaufstehens in einer sich immer schneller drehenden Welt.
Jetzt für „InterSomnia“ erforschen und suchen sie nun nach den verschiedenen Zuständen des Träumens und Schlafens, des Wachseins und der Realität und besonders allen Formen des Dazwischen-Seins. Der Zuschauer wird in eine träumerische Welt eingeladen, fernab von Rationalität und Funktionalität – jedoch nicht im Sinne eines Eskapismus, der vor der Welt flieht, sondern als Erinnerung daran, dass Träumen eine Ressource ist, aus der kollektive Kraft geschöpft werden kann, um Lebensträume tatsächlich im wachen Zustand zu verfolgen.

Die Junior Company Bonn, basierend auf der unentbehrlichen und nachhaltigen Kooperation mit Bonner Schulen, hat sich seit 2012 zu einem Freiraum von aktuell bis zu 20 Heranwachsenden zwischen 8 und 21 Jahren entwickelt, der diesen die Erfahrung der eigenen Kreativität und Ausdrucksform ermöglicht. Professionelle Künstler erarbeiten gemeinsam mit Heranwachsenden Bühnenprojekte nach künstlerischen Gesichtspunkten – und einer kollaborativen Arbeitsweise, gleich ob Kinder oder professionelle Tänzer agieren. Es gibt kein Casting! Die Junior Company ist offen für alle. Bei der gemeinsamen Suche nach der Choreografie gibt es kein „richtig“ und kein „falsch“! Im Zentrum stehen nicht Schritte, sondern das Erproben künstlerischer Arbeitsweisen.

Pressestimme:

„Junge Tänzer*innen erkunden schlafwandlerisch Zwischenzustände … Hochkonzentriert und achtsam zeigen die jungen Performenden der Junior Company eine eindrucksvolle Reife im Umgang mit ihren Mitperformenden, dem Raum und der Musik. (tanznetz.de-Bewegungsmelder, Hannah Emami, 05.07.2026)

Trailer: https://vimeo.com/1215547906
Trailer: https://youtu.be/jUpiQNoEXI0

Theater im Ballsaal Bonn, Frongasse 9, 53121 Bonn, 0228 / 79 79 01 karten@theater.-im-ballsaal.de
9,-/ 6,- (erm.)
https://theater-im-ballsaal.de/spielplan/  – https://www.junior-company-bonn.net/

 

11.-12. Dezember, 20:00 Uhr
CocoonDance Company
„Chora“

Wann fängt es an, wann hört es auf? Was bedeutet die Stille, was die Dunkelheit? Wo ist mein Platz? Und wieviel Nähe wage ich? Die Produktion Chora macht Tänzer:innen und Publikum zur Gemeinschaft. Zusammen bewegen sie sich durch ein Setting ohne Bühnengrenzen. Und schärfen so die Wahrnehmung füreinander.

Die Bonner Company CocoonDance, 2000 von der Choreographin Rafaële Giovanola und dem Dramaturgen Rainald Endraß gegründet, feiert nicht nur kontinuierlich nationale und internationale Erfolge, sondern schafft auch das Kunststück, neugierig zu bleiben, immer neue Beziehungsgeflechte zwischen Körper und Raum, Künstler:innen und Zuschauer:innen zu stiften. Und auf diese Weise ein Ereignis der Empfindungen zu beschwören. CocoonDance, bekannt für seine den Körper dekonstruierenden Arbeiten, konzentriert sich in Chora wie nie zuvor auf die Vorstellung von Raum. Choreografie wird als Kulturtechnik verstanden, die Körper und Dinge neu ordnet und verbindet, Veränderungen vorantreibt und Resonanzräume öffnet. Die von Chora erzeugte Raumwahrnehmung stellt sich dar als ein sich immer wieder neu öffnender und schließender Raum, der es uns ermöglicht, unsere Beziehung zur uns umgebenden Welt in ihrer zunehmenden gegenseitigen Abhängigkeit und Verstrickung zu erfassen.

Pressestimmen:

„Ein Meisterstück. … Rafaële Giovanola ist unermüdlich. Genau in diesem Sinne ist auch CHORA. … CHORA ist eine säkulare kollektive Gemeinschaft, ein Manifest für unsere Zeit, modern und radikal.“ (Blaustein-Niddam, cult.news, Paris)

„Nach und nach wird der Tanz zur Welt. Die Aufführung verändert ihren Inhalt und wird hyperaktiv und faszinierend, sobald wir uns erlauben, Teil des Tableaus zu werden, in den Tanz einzutreten. … Die Zeit bleibt stehen. … ein tiefgründiges Stück, das sich langsam aufbaut, aber am Ende buchstäblich verzaubert!“ (Olivier Frégaville-Gratian d’Amore, loeildolivier.fr, Paris)

„… ein Ereignis von großer Kraft, ein Abenteuer für jeden, der dabei ist. Die Zuschauer erleben sich im Theaterkontext völlig anders, werden aus ihrer Zuschauerrolle herausgerissen, ohne dabei in ein peinliches Mitmachtheater hineingezwungen zu werden.“ (Bernhard Hartmann, Bonner General-Anzeiger)

„Die Produktion von Cocoon entwickelt eine schöne Klaviatur der Emotion im Zusammenspiel von Tanz, Licht und Musik, die man lustvoll in einem von Konventionen befreiten Raum erleben kann.“ (Klaus Dilger, tanzweb.org)

Trailer: https://vimeo.com/874328015
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=t8J2YwJFzuQ

Die Arbeiten von Rafaële Giovanola und ihrer Kompanie CocoonDance wurden mehrfach ausgezeichnet. Nach dem Theaterpreis DER FAUST (2022) erhält Rafaële Giovanola 2027 den Deutschen Tanzpreis, die höchste Auszeichnung für Tanz in Deutschland. Der Deutsche Tanzpreis würdigt das Gesamtwerk einer Künstlerin, die den zeitgenössischen Tanz in Deutschland nachhaltig prägt und kontinuierlich weiterentwickelt. In der Mitte August veröffentlichten Kritikerumfrage „Wer ragt heraus?“ zur Spielzeit 2025/2026 des Portals tanznetz.dewerden Rafaële Giovanola und CocoonDance mehrfach nominiert. CocoonDance zählt in der Kategorie „Spitzen‑Ensembles“ zu den Favoriten; Giovanola selbst wird in zwei weiteren Kategorien hervorgehoben. Für „Gravity“ (tanzmainz) erscheint sie sowohl in der Kategorie „beste Choreografie“ als auch als „beste Choreografin“.

www.cocoondance.net

Theater im Ballsaal Bonn, Frongasse 9, 53121 Bonn, 0228 / 79 79 01 karten@theater.-im-ballsaal.de
17,-/ 9,- (erm.)
https://www.bonnticket.de/artist/cocoon-dance/chora-cocoondance-company-4025988/#calendar-start=2026-12 – https://theater-im-ballsaal.de/spielplan/  – www.cocoondance.net