Jenseits der Banken und fern vom Staat

Online. Mo, 16. März 2026, 19.30 – 21.00 Uhr
Über Geld und Freiheit im Zeitalter der Kryptowährungen
Mit Bitcoin brach vor 16 Jahren das Zeitalter der Kryptowährungen an.
Das selbsternannte digitale Bargeld versprach eine anonym und unmittelbar verwendbare und von außen nicht zu korrumpierende Weltwährung jenseits der Banken und fern vom Staat.
Bitcoin sei deswegen, so hört man aus dem Internet genauso wie aus dem Zeitungsfeuilleton oder aus US-Senatsanhörungen, eine „Währung der Freiheit“.
Dieses Versprechen ist besonders für jene attraktiv, die unter der Macht der Zahlungsvermittler und repressiven Finanzbehörden leiden – und das sind nicht wenige.
Doch ist das Versprechen auch tragfähig? Der Vortrag bitn und sondiert ihre freiheitspolitischen Ambitionen im Lichte geldsoziologischer Befunde und aktueller politischer Entwicklungen in der Ära Trump.
Aaron Sahr ist Wirtschaftssoziologe und leitet am Hamburger Institut für Sozialforschung die Forschungsgruppe „Monetäre Souveränität“. Zuletzt erschienen von ihm „Die monetäre Maschine. Eine Kritik der Finanziellen Vernunft“ bei C.H. Beck (2022), im Frühjahr 2026 erscheint „Fake Coins. Digitales Geld und analoge Freiheit“ in der Hamburger Edition.
Veranstalter: VHS Siebengebirge in Kooperation mit vhs.wissen live
Kursnr.: E10390
Gebührfrei
Volkshochschule Siebengebirge
Boserother Straße 74
53639 Königswinter-Oberpleis
E-Mail: kontakt@vhs-siebengebirge.de
Tel.: 0 22 44 / 889-207
Foto: © Traxer auf Unsplash
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